TIPPS

  • Hartnäckiger Hüftspeck – Viele Frauen trainieren eifrig im Fitnesscenter und erreichen doch nicht ihre Wunschfigur. Trotz regelmässigem Training an Kraftgeräten, Problemzonen-Gymnastik und schweisstreibenden Kilometern auf dem Laufband bleiben hässliche Fettpolster und Cellulite unverändert. Jedoch eine Verschönerung der Figur ist sehr wohl möglich.
    Achten Sie beim Krafttraining darauf, bei 15 bis 25 Wiederholungen zu bleiben. Das Ausführen von unzähligen – oft 50 und mehr – Wiederholungen bringt wenig. Zweimal pro Woche sollten Sie sich an die Muskelmaschinen setzen.
    Neben der Muskelstraffung ist das Ausdauertraining die wichtigste Waffe gegen Fett und Dellen. Geeignet sind vor allem Jogging, Walking, Radfahren, Skating und Schwimmen. Empfehlenswert sind drei bis vier Trainings pro Woche zu mindestens 45 Minuten.
    Die Ernährung ist ebenfalls überaus wichtig. Sie muss fett- und salzarm sowie ballastoffreich sein. Essen Sie genügend Eiweiss (magere Milchrpodukte, mageres Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte) und Kohlenhydrate mit niedrigem Glykämischen Index (Vollkornbrot und -pasta, Vollreis, Gemüse, Soja, Haferflocken, Obst und Müsli ohne Zucker).

  • Das verbreitete Fehlverhalten im Krafttraining ist zu häufiges und zu langes Trainieren nach dem Motto „mehr ist
    besser“. Da kann sich fehlgeleiteter Ehrgeiz fatal auswirken. Muskuläre Veränderungen sind ein komplexer Vorgang. Da sich Anpassungsvorgänge der Muskulatur in der Regenerationsphase – und nicht etwa während des Trainings – vollziehen, muss für ausreichende Erholungszeit gesorgt sein. Belasten Sie denselben Muskel frühestens nach zwei Tagen, spätestens nach vier Tagen Pause erneut.

  • Wer immer dieselben Kraftübungen in derselben Reihenfolge ausführt, wird bald keine Trainingsfortschritte mehr erzielen und die Freude geht verloren. Gewöhnung ist nicht das, was die Mukulatur zum Wachstum bringt, auch Kraftsteigerungen bleiben früher oder später aus. Ich empfehle Ihnen deshalb, alle 8 – 12 Wochen neue Übungen auszuführen oder die Reihenfolge zu verändern. Wechseln Sie von der Kniebeuge zur Beinpresse; ersetzen Sie Übungen mit Kurzhanteln durch ein Training am Kabelzug.

  • Kein Leistungsportler trainiert übers ganze Jahr mit gleicher Intensität – sie periodisieren ihr Training, d.h. sie teilen es in verschiedene Phasen unterschiedlicher Intensität auf. Wer wochen- und monatelang mit maximalen Einsatz trainiert, dessen Körper wird irgend einmal streiken: Übertraining, Leistungsabfall, Motivationsprobleme. Deshalb empfehle ich Ihnen, nach zwei bis drei Monaten eine Pause von einer Woche einzulegen. Jetzt ist aktive Erholung angesagt: lockere sportliche Bewegung ohne Anstrengung wie Schwimmen, Radfahren, Jogging, Walking, Skating, Langlauf, Tanzen, Ballspiele, Tennis, Badminton.
    Auch wenns schwer fällt – während der Pausenzeit ist jede Form von Krafttraining zu vermeiden. Machen Sie sich klar, dass diese Pausen für längerfristige Fortschritte unumgänglich sind, und Sie werden die trainingsfreie Zeit geniessen können.

 

 

Die Erholung ist ebenso wichtig wie das Training.